Work – Life – Balance

In meiner Hierarchie an der nächsten Stelle – gleich nach den Zielen – ich gestehe – erst seit Kurzem – weil mir mein Körper einfach auch zeigt, dass ich Jahr(zehnt)elang Raubbau betrieben habe – und das rächt sich jetzt – daher – ich MUSS aktuell leiser treten – auch, wenn ichs gar nicht möchte.

Daher mein Tipp für Dich – schau gleich auch auf dich – auf (d)einen für dich passende Ausgleich – damit du gesund und munter dein(e) Ziel(e) erreichen kannst.

Was versteht man unter

Work-Life-Balance

dazu sagt zB Wikipedia

Der Begriff Work-Life-Balance steht für einen Zustand, in dem Arbeits- und Privatleben miteinander in Einklang stehen. Die Begriffsbildung Work-Life-Balance stammt aus dem Englischen: Arbeit (work), Leben (life), Gleichgewicht (balance).

Mehr darüber zu finden ==> hier

Ich muss zugeben, dass ich speziell in den letzten 3 Jahren diese Balance mit Füssen getreten habe, weil ich neben meinem Vollzeitjob eben auch den Support gemacht habe. Ich hatte für NICHTS Zeit, was meiner Gesundheit und meinem Wohlfühlfaktor geholfen hätte, sich zu stabilisieren. Ganz im Gegenteil – ich hatte doppelten Dauerstress – und irgendwann kollabiert dann das System.

Bei mir wars jetzt nichts lebensbedrohliches – aber bezeichnend, dass es immer mit Urlaub in Verbindung stand.

Ende Dezember 2015 hatte ich mir eine Gürtelrose eingefangen – allerdings eine heftige, sodass ich für fast 2 Monate im Job ausfiel. Naja, ich blieb nicht im Bett – und/oder zu Hause – ich schaute immer im Büro vorbei, wenn ich zur Ärztin fuhr – weil die genau vis-a-vis ihre Ordination hatte – und bleib dann meist 2-4 Stunden dort.

Länger hätte ich es allerdings auch nicht ausgehalten – aber 1 bis 2x pro Woche gab ichs mir – ja, ich blieb dann natürlich auch zum Essen 😉

Als ich wieder gesund war – oder es zumindest zu Hause nicht mehr aushielt – und die Schmerzen dann auch schon erträglicher waren – ging ich wieder arbeiten – und heuer vorm Urlaub fing ich mir dann eine Borreliose ein – die mit schuld war, dass ich die beiden Urlaubswochen einfach fast durch schlief.

Ja – ich war und bin echt am Limit – und darum ist mir hier und jetzt auch diese Thematik so wichtig – weil, wenn ich nur bei einem Menschen mithelfen kann, dass es gar nicht so weit kommen muss, dann ist das schon etwas, was mich freut.

Das Schreiben hier ist für mich ent.spannend – da kann ich meine Gedanken sortieren – oder eben wieder neues lernen und ausprobieren. Aber ich bin eben auch nicht mehr die Jüngste – von daher geh ichs lieber mal gemütlicher an.

Was mich auch krank macht, ist, dass ich im realen Leben meist mit Menschen zu tun haben, die genau das Gegenteil dessen repräsentieren, was mir wichtig ist – für mich ist Arbeit auch Befriedigung – es ist einerseits toll, neue Seiten zu machen – und dann die Freude beim Gegenüber zu sehen, wenn sie ihm/ihr gefallen.

Oder eben auch, jemanden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und entsprechende Anerkennung für meine Leistungen zu erhalten – nein, das muss – für mich – kein Geld sein – manchmal ist ein Strahlen in den Augen meines Gegenübers viel mehr Dank, als es alle Worte sein könnten.

Oder gestern eine langjährige Bekannte, als sie nach einer Führung meinte – wow, wie schaffst du das, das alles zu Organisieren und zu Administrieren und dabei so spontan und kreativ zu bleiben, deine Ideen einzubringen und umzusetzen und auch immer für alle ein offenes Ohr zu haben, um ihnen auf ihrem Weg weiter zu helfen.

Ich gestehe, ich liebe es, wenn mich wer um Rat fragt – und diesen dann annimmt – ich hasse es, wenn wer so tut, als ob sie/er mich um Rat fragt – und dann entweder nicht zuhört – oder bewusst und provokativ genau das Gegenteil dessen macht, was ich empfehle. Sorry, verarschen kann ich mich selbst auch – und ich bin zu müde, um mir solche Spielchens zu geben.

Was ich damit sagen will?

Jede und jeder hat ihre/seine individuelle Art, diese ihre/seine Work-Life-Balance zu finden und zu leben – mit anderen Worten – dies sollte unbedingt auch in den eigenen Zielen mit eingebracht und berücksichtigt werden.

Zwischendurch abschalten und sich erholen – wobei und womit auch immer.

Oder auch – während des Chillens auch mal wieder was zu tun – auch das kann zu einer Steigerung der Lebensqualität beitragen. Ich kenne viele Menschen, die schon lange zu Hause sind – aus welchen Gründen auch immer – viele davon sagen, sie geniessen das Nichtstun – kann schon sein – aber ich habe noch selten jemanden getroffen, der damit wirklich – auf Dauer – glücklich und zufrieden war und/oder ist.

Genauso wenig wie jene, die nur arbeiten und sich selbst nichts leisten – da herrscht immer irgend eine Art von Stress vor – sei es unterschwellig und unbewusst – oder dann auch offen ausbrechend. Nimm dir zeitgerecht Zeit für dich – und versuche, diese deine Work-Life-Balance entsprechend auszugleichen und/oder zu erhalten.

Für mich war es in diesen letzten 3 Jahren etwas, was ich mir auch gönne, während dieser Beitrag dann online geht – eine wohltuende und ent.spannende Massage – eineinhalb Stunden absolut nichts tun – verwöhnen lassen – mich auf mich selbst zu konzentrieren – und dann vieles von dem, was mich belastet – einfach dort zu lassen.

Für alle, die im südlichen Niederösterreich zu Hause sind – es ist ein unvergleichliches Erlebnis:

Kirchschlager Entspannungsnest

mit dem göttlichsten aller Masseure. Für mich ist es nicht nur EntSpannung, sondern auch PsychoHygiene – und auch Nähe und Geborgenheit. Ich bin mit Gottfried seit 1998 befreundet und von ihm habe ich auch gelernt, dass es viel mehr Spaß macht, etwas zu tun, wenn man nicht muss – sondern weil es ein Bedürfnis ist.

Er war Bürgermeister und Schuldirektor – er selbst hatte und hat gesundheitliche Probleme – und seit er in Rente ist, widmet er sich seinen Hobbies – und eines davon sind seine Massagen – und man merkt, dass er mit vollem Engagement dabei ist. In diesem Sinne, ich lass dir mal ein paar absolut ent.spannte good Vibrations hier 😉

Merken

Merken

Advertisements

2 Comments

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s