Wenn der Weg das Ziel ist …..

….. solltest du dich nicht wundern, warum du zahlreiche „leere“ Kilometer zurück legst, während du diesen Weg gehst.

Ja – ich kenne das, wenn ich mich ins Auto setze und es dem ZuFall überlasse, wohin ich letztendlich fahre …..

Das hat mich immer bei meinem Vater fasziniert – der praktizierte das auf ziemlich schräge Art und Weise – er fuhr zur Hauptstrasse – und wenn viele Autos von rechts kamen und keines von links – dann bog er nach rechts ab und fuhr in den Süden. Hatte er freie Fahrt, um nach links ab zu biegen, fuhr er Richtung Tirol und Schweiz in die Berge. In beiden Fällen rief er irgendwann Abends an, um uns zu sagen, wo er sich gerade befindet.

Damit bin ich aufgewachsen – mein Vater hat viel gemacht in seinem Leben – er hat auch viel erreicht – aber er war nie wirklich glücklich – aufgrund unterschiedlichster Ursachen. Sein grosses Ziel war die Erstbesteigung eines 8.000-ers – er schaffte zwar einen 7409-er  – aber das waren dann eben  doch noch fast 600 m zu niedrig:

Er arrangierte sich letztendlich mit der Situation, aber noch Jahrzehnte später schwang das Bedauern mit, wenn er von seinen Expeditionen und Erstbesteigungen erzählte, dass da eben nie ein 8000-er dabei war. Jetzt mal so ganz unter uns – ich würd nicht mal nen 7.000-er besteigen wollen – und schon gar nicht unter den damaligen Voraussetzungen 😉

Ein zweites grosses Ziel meines Vaters war es, einen Bildband von seinen Reisen raus zu bringen – auch dieser Traum blieb Zeit seines Lebens ein Traum – vielleicht hab ich in der Rente auch Zeit, seinen Traum post mortum zu realisieren – auch für mich war das kurzfistig mal ne Herausforderung – ein eigenes Buch zu schreiben – ich wollte es aber eigentlich nur wissen – mir wars jetzt kein echts und nachhaltiges Bedürfnis – ich habs einfach getan.

Ich hatte gestern geschrieben unter Was ist dein Ziel? dass das Herz brennen sollte – dass man mit Herzblut dabei sein sollte – aber es sollte auch nicht zu viel sein – man sollte nicht fixiert auf etwa ganz Bestimmtes sein. Ich hatte mal die spontane Idee – statt eine Trainerarbeit zu schreiben, könnte ichs ja mal in Buchhform tun – und es wurden dann letztendlich 4 gedruckte Bücher – innerhalb von 2 Jahren.

Ich weiß, dass ichs kann – ich habs getan – vielleicht tu ichs mal wieder – aktuell „genügen“ mir jetzt dann eben die eBooks 😉

Es kommt immer auf die richtige Mischung und die Intensität drauf an – aber eben auch – auf ein Ziel – auf das Ziel – in deinem Fall – auf DEIN Ziel. Ich sags auch real immer wieder – wenn du nicht weißt, wo du hin willst – wie sollst du dann dort hin kommen – naja eben – wohin eigentlich?

Mir ist natürlich auch bewusst, dass es – gemäß meiner Arbeit mit der Human Design Matrix – mehr Menschen gibt, die es nicht wirklich schaffen, sich ein Ziel zu definieren – und dies dann auch anzustreben und zu erreichen – aber auch viele derer, die es könnten, tuns nicht, weil sie es einfach nie gelernt haben – oder auch gar nie auf die Idee kamen, es zu können.

Wenn du dich intensiver mit Zielen beschäftigen möchtest, siehe dazu ev. auch

Ja, ist auch ein alter und nicht mehr gewarteter Blog, aber ich möchte auch nicht alles neu schreiben hier – daher greife ich auch gerne auf Dinge zurück, die bereits mal – von mir – geschrieben wurden – mehr davon gibts dann auch im eBook über die bewusste Kommunikation mit dem UnBewussten 🙂 Aber das dauert noch etwas.

Hier und jetzt ist mir wichtig – hast du ein Ziel – könntest du irgendwas (er)finden, was ein erstrebenswertes Ziel ist? Wenn ja – mach es – setze dir Ziele – ein grosses – und einige kleine auf dem Weg dort hin – aber nicht gar keins. Du wirst sehen, mit jedem kleinen Zwischenschritt wird es spannender und erstrebenswerter – letztendlich auch das grosse EndZiel zu erreichen.

Aber sei dir auch bewusst – danach kommt das nächste – also mein aktuelles Ziel ist die verdoppelte Rente – dazwischen kommen die Meilensteine – und danach kommt – ….. – schaun ma mal – ich weiß, dass es beizeiten was Neues geben wird, was ich als nächstes Ziel definieren werde 😉

Vor allem ist eins wichtig – hab Spaß dabei

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